Zahlen und Fakten:

Mit einem Computerprogramm wurden alle denkbaren Suchverläufe am Beispiel einer Aufnahme mit 4 Stunden Dauer simuliert. Hierbei waren folgende Bedingungen vorgegeben:

Das Simulations-Programm brachte folgendes Ergebnis:

Durchschnittlich sind 14,54 Sprünge (also Tastendrucke) nötig um die Zielposition sekundengenau zu erreichen. Im denkbar ungünstigsten Fall sind 26 Sprünge nötig.

Ohne die Fehler-Korrektur wären durchschnittlich nur 12,98 Sprünge nötig. Im ungünstigsten Fall 20.

Mit eingebauten Fehlern, davon ausgehend, dass der Benutzer durchschnittlich bei jedem fünften Tastendruck (per Zufallsgenerator simuliert) eine zufällige Sprungrichtung wählt, so dass auch ab und zu ein Sprung in die falsche Richtung erfolgt, sind durchschnittlich 31,5 Sprünge nötig um die Zielposition sekundengenau zu erreichen. (Das funktioniert natürlich nur mit Fehlerkorrektur. Ohne diese würde nach dem ersten falschen Tastendruck die Anzahl der Sprünge gegen unendlich gehen, weil die gesuchte Position dann nicht mehr erreichbar wäre.)

Mit reduzierter Suchgenauigkeit (< +/- 10 Sekunden) sind durchnittlich nur 10,44 Sprünge nötig, im ungünstigsten Fall sind's 21 Sprünge.

Wieder mit hoher Suchgenauigkeit, aber mit der Einschränkung, dass Ausgangs- und Ziel-Position nicht weiter als +/- 30 Minuten auseinanderliegen sind durchschnittlich 10,96 Sprünge nötig, und maximal 19.

Durch Nutzung der Möglichkeit, die Suche von Anfang oder Ende der Aufnahme an mit maximaler Sprungweite zu beginnen (so wie unter "weitere Möglichkeiten" beschrieben) sind durchschnittlich nur 12,16 Sprünge und maximal 21 Sprünge nötig, um eine beliebige Position sekundengenau anzusteuern.

Fazit:

Wenn man davon ausgeht, dass der geübte Benutzer etwas schneller als im Sekundentakt die Suchtasten drückt um den Anfang einer Sendung zu suchen, dann benötigt er im Durchnitt gerade mal 10 Sekunden um innerhalb einer 4-stündigen Aufnahme die gesucht Stelle auf die Sekunde genau zu finden. Das schlägt alle bisherigen Bedien-Möglichkeiten um Weiten! Dabei braucht der Benutzer nicht mal mitdenken, denn das Denken übernimmt die Suchlogik des Videorekorders für ihn. Selbst wenn man sich mehrfach vertipp, oder wenn man mit diesen zwei Tasten einfach nur instinktiv drauf los tippt, findet man die gesuchte Stelle wahrscheinlich immer noch innerhalb von 20 bis 30 Sekunden.