Die genaue Funktionsweise:

Das Suchsystem lässt sich durch die Ausführung folgender Einzelschritte realisieren:

1. Zunächst (noch bevor eine der Sprungtasten gedrückt wurde) wird die gesamte Aufnahme als sogenannter Suchbereich definiert. Der Suchbereich beginnt also an der Position, wo die Aufnahme beginnt (Zeit null) und das Ende des Suchbereichs ist das Ende der Aufnahme (z.B. Zeit 04:00:00 bei einer Aufnahme von 4 Stunden dauer). Außerdem wird der Sprungweite ein Anfangswert von beispielsweise 10 Minuten zugewiesen.

2. Nach jedem Tastendruck (auf eine der beiden Sprungtasten) definiert das System zunächst den Suchbereich neu. Wurde die Vorwärts-Sprungtaste gedrückt, so beginnt der Suchbereich an der aktuellen Position. Das Ende des Suchbereichs bleibt dagegen unverändert. Wurde dagegen die Rückwärts-Sprungtaste gedrückt, so endet der Suchbereich an der aktuellen Position, und der Anfang des Suchbereichs bleibt unverändert.

3. Jetzt wird noch überprüft ob 3 mal in Folge die selbe Sprungtaste (also gleiche Sprungrichtung) gedrückt wurde. Wurde drei mal die Rückwärts-Sprungtaste gedrückt, so wird der Anfang des Suchbereichs auf Anfang der Aufnahme zurückgesetzt. Wurde drei mal die Vorwärts-Sprungtaste gedrückt, so wird das Ende des Suchbereichs auf Ende der Aufnahme zurückgesetzt. (Hierfür können z.B. zwei Zählvariablen verwendet werden, die beim dritten Betätigen der selben Sprungtaste einen Vergleichswert erreicht haben.)

4. Als nächstes vergleicht das System die aktuelle Sprungweite mit der halben Größe des Suchbereichs, und reduziert die Sprungweite hierauf falls sie darüberliegen würde. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Würde der vorgesehene Sprung über die Mitte des aktuellen Suchbereichs hinausgehen, so wird die Sprungweite reduziert, so daß der Sprung nur bis zur Mitte des aktuellen Suchbereichs geht.

5. Dann wird die aktuelle Sprungweite noch mit einem fest vorgegebenen Maximalwert (z.B. 25 Minuten verglichen) und auf diesen reduziert, falls sie darüber liegen würde. Oder mit anderen Worten: Die Sprungweite darf nie höher sein als 25 Minuten.

6. Nun wird der Sprung mit der errechneten Sprungweite ausgeführt.

7. Als letztes wird die Sprungweite mit einem festen Faktor (z.B. 1,4) malgenommen. Dies dient zur Vorbereitung auf den nächsten Sprung. Beim nächsten Drücken einer Sprungtaste wird der Sprung somit 1,4 mal so weit gehen (sofern die Sprungweite dabei nicht wieder reduziert wird).

Die Schritte 2 bis 7 werden bei jedem Tastendruck ausgeführt. Schritt 1 wird dagegen nur einmal vorher ausgeführt, um die Suche vorzubereiten.